Strafverteidigung in Osnabrück und in der gesamten Bundesrepublik Deutschland

Unsere ersten Schritte für eine optimale Verteidigung

Ausführliche Besprechung

Sie sind kein bei uns kein Aktenzeichen - wir nehmen uns für Sie Zeit. Zu Beginn führen wir mit Ihnen ein ausführliches Gespräch (persönlich oder telefonisch), um einen ersten Überblick über Ihren Fall zu erhalten und um mit Ihnen Ihre persönlichen Anliegen und Verteidigungsziele abzuklären.

Analyse der Ermittlungsakte

Ist gegen Sie bereits ein Verfahren anhängig, beantragen wir zunächst Akteneinsicht. Hierdurch können wir genau analysieren, wie der Stand des Verfahrens ist, was Ihnen genau vorgeworfen wird und welche Beweise seitens der Ermittlungsbehörden ins Feld geführt werden. Hierauf können wir unsere Verteidigung aufbauen und entsprechende Schritte einleiten.

Unsere Verteidigungsstrategie

Gemeinsam entwickeln wir eine auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Verteidigungsziele zugeschnittene Verteidigungsstrategie. Hierzu besprechen wir gemeinsam den Inhalt der Ermittlungsakte, erläutern Ihnen den Stand der Ermittlungen und beraten Sie im Hinblick auf in Betracht kommende Maßnahmen.

Begleitung und Betreuung

Nachdem wir mit Ihnen unsere Verteidigungsstrategie besprochen haben, übernehmen wir alle notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung dieser Strategie. Wir beauftragen etwaige Gutachter, stellen entsprechende Anträge, begleiten und betreuen Sie während des gesamten Verfahrens - selbstverständlich auch während einer etwaigen Hauptverhandlung.




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Das Strafverfahren ist aufgeteilt in diverse Phasen und in jeder Phase dieses Verfahrens haben Sie das Recht, einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen und sich von ihm beraten und vertreten zu lassen. Dass Sie sich von einem Rechtsanwalt vertreten lassen wollen, darf Ihnen dabei nicht negativ angelastet werden - sie haben hierauf einen Rechtsanspruch!

Je früher Sie diesen auch in Anspruch nehmen, desto besser kann Ihnen Ihr Anwalt auch zur Seite stehen und gegebenenfalls auch eine Einstellung des Verfahrens während des Ermittlungsverfahrens erreichen. Das ist natürlich nicht mehr in dieser Weise möglich, wenn das Ermittlungsverfahren bereits abgeschlossen ist und Anklage erhoben und zugelassen wurde.

Sie haben ferner das Recht, zu schweigen und von diesem sollten Sie ohne anwaltlichen Rat auch Gebrauch machen! Haben Sie eine Vorladung als Beschuldigter erhalten, wurden vorläufig festgenommen oder stehen in sonstiger Weise in Gewahrsam, sagen Sie nichts ohne Rücksprache mit Ihrem Anwalt - antworten Sie auch nicht auf irgendwelche Fragen, seien diese auch noch so nebensächlich!

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Das Strafverfahren

1. Das Ermittlungsverfahren
Während des Ermittlungsverfahrens werden - wie der Name schon gesagt - die Hintergründe einer möglichen Straftat ermittelt. Dies geschieht durch die Polizei oder bzw. gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft. Ein Ermittlungsverfahren wird in Gang gesetzt, indem beispielsweise eine Anzeige bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder vor einem Amtsgericht erstattet wird. Die Strafverfolgungsbehörden können aber auch von Amts wegen oder auf anderem Weg tätig werden, wenn Sie Kenntnis über das Vorliegen einer möglichen Straftat erhalten.

Während des Ermittlungsverfahrens werden Zeugen gehört und Beweise gesichert und ausgewertet. Sind die Ermittlungen nach Ansicht der Ermittlungsbehörde abgeschlossen, entscheidet die Staatsanwaltschaft als Herrin des Verfahrens darüber, ob Anklage erhoben werden soll oder ob das Verfahren mangels hinreichenden Tatverdachts oder aus anderen Gründen eingestellt werden soll.

2. Das Zwischenverfahren
Erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage, wird eine Anklageschrift von der Staatsanwaltschaft an das zuständige Gericht übermittelt, das die Anklageschrift überprüft. Ist das Gericht davon überzeugt, dass ein hinreichender Tatverdacht besteht, wird es durch Beschluss die Anklage zur Hauptverhandlung zulassen.

3. Die Hauptverhandlung
In der Hauptverhandlung wird schließlich der gesamte Fall vor Gericht verhandelt. Hierbei gilt der sogenannte Mündlichkeitsgrundsatz, der besagt, dass das Gericht nur das in seine Entscheidung einbeziehen darf, das mündlich in der Verhandlung geäußert wurde. Das Gericht befragt in der Hauptverhandlung demgemäß etwaige Zeugen, nimmt Beweise in Augenschein, hört Gutachter, sichtet Urkunden und hört den Angeklagten an. Hierbei kann jedoch nicht nur das Gericht beispielsweise Fragen an Zeugen stellen oder Beweise einbringen, sondern auch der Angeklagte bzw. der Verteidiger des Angeklagten für diesen. Nach den Plädoyers und letzten Worten des Angeklagten zieht sich das Gericht zur Beratung zurück und verkündet im Anschluss hieran das Urteil
Gegen dieses Urteil ist - je nach Instanz - eine Berufung oder Revision zulässig. Hierdurch kann das Urteil durch ein höheres Gericht überprüft werden.

4. Das Vollstreckungsverfahren
Kommt es zu einer Verurteilung des Angeklagten, beginnt nach Rechtskraft das sogenannte Vollstreckungsverfahren, währenddessen die durch das Gericht verhängte Strafe verbüßt werden soll.